Arbeitsgemeinschaft Kultur in Lilienthal

                                                                                                                                                 
 

 


Nr.128

5. Jan. 2012

 Ob es diesen Winter noch einen richtigen Schneemann geben wird ? 

 
Allen Besuchern unserer Home-Page wünschen die Vereine der Arbeitsgemeinschaft Kultur 
ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2012 mit vielen interessanten Begebenheiten.

Buntes Allerlei ! Unter dieser Überschrift werden auf dieser Seite verschiedenste Inhalte mit Bezug zu Kultur und zu kulturellen Tätigkeiten in Lilienthal eingefügt. Kurze Geschichten in hoch- und plattdeutsch von Lilienthaler Literaten; Bilder aus Lilienthal, z.B. unter "Erwins Schatztruhe" Bilder, die aus der langjährigen Tätigkeit von Erwin Duwe als Pressefotograf der "Wümme- Zeitung" stammen;  Bilder und Videoclips zu bzw. von Veranstaltungen der Vereinigungen der AG Kultur. 
Die Seite soll unterhalten, informieren und dabei einfach ein wenig Spaß machen. 
Mindestens einmal im Monat wird die Seite mit neuen Inhalten ins Netz gestellt.  

 

Sinnspruch 

Die beste Arznei

Freude, Mäßigkeit und Ruh
Schleußt dem Arzt die Türe zu.

                   (Friedrich von Logau 1604-1655 )


Nachlese

Freilichtbühne Lilienthal / Wintertheater

 

Noch einige Bilder von der Aufführung "Peter Pan und die verlorenen Kinder". Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte sich noch schnell einen Termin (sh. Vorschau) vormerken. Es macht einfach immer viel Spaß, das Spiel der Kinder und Jugendlichen zu betrachten.

 

 

Heimatverein Seebergen

Im Brünings Hof war auf Einladung des Heimatvereins das Duo "Schöön" mit einem Programm klassischer Musik zu Gast. Vom Vorsitzender des Vereins erhielten wir einen Bericht zum Konzert und Bilder, die nachstehend eingestellt sind:

 

„Konzert im Kuhstall“ beim Heimatverein Seebergen:

Nach dem erfolgreichen Konzert mit klassischer Musik im vorigen Jahr hatte der Heimatverein Seebergen diesmal moderne Musik im Angebot: das noch relativ unbekannte Duo „Schöön“ gab seine Visitenkarte auf der ehemaligen Diele des 170 Jahre alten Bauernhauses Brünings Hof  ab. Ein gediegenes Konzert ohne grelle Lightshow und schrankgroße Verstärkerboxen war das Ziel und den Organisatoren gelang es, im Dorfgemeinschaftshaus eine gemütliche Clubatmosphäre zu schaffen, die der Musik gerecht wurde. 
Mit ihrer handgemachten Musik, deren Schwerpunkt auf zweistimmigen Arrangements lag, passten die beiden Künstler sehr gut zu diesem Konzept. Das musikalische Repertoire spannte einen weiten Bogen von den gefühlvoll groovende Songs Eric Claptons bis zu den frech-frivolen Kompositionen Ina Müllers und wurde ergänzt von zum Teil sehr persönlichen eigenen Kompositionen. Ob rauchiger Blues, feinfühlige Balladen, eingängige Gospels oder mitreißender Rock: Christiane Tendam und Wolfgang Feld alias „Doc Fozz“ setzen dieses breit gefächerte Spektrum mit ihren markanten Stimmen und der perfekt gespielten Gitarre eindrucksvoll in Szene. Und in der unmittelbaren Nähe zum Publikum auf der ehemaligen Bauernhausdiele sprang der Funke schnell auf die ca. 80 Zuhörer über: mit ihren stimmigen Vorträgen gelang es den beiden Protagonisten spielend, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und mitzureißen. Dabei war es nicht nur die saubere akustische Leistung der beiden, die sich als Front- und Backround-Sänger abwechselten, sondern insbesondere die persönliche Note, die die Zuhörer überzeugte. Und so gab es noch etliche Zugaben, bis die Zuschauer sich zufrieden gaben und den Abend in gemütlicher Runde ausklingen ließen – nicht ohne sich vorher noch Autogramme und Erinnerungstücke zu sichern. Alle waren hochzufrieden und fanden es richtig  „Schöön“ – Wiederholung nicht ausgeschlossen.
(Wolfgang Entelmann) 

 

Bilder vom Konzert im Brünings Hof

   
   

Lilienthaler Literatur/Literaten

Heimat Rundblick

Zwischenzeitlich ist der Heimat Rundblick Winter 2011 erschienen. Daraus nachstehend ein Bericht von Rupprecht Knoop zur Leserreise im vergangenen Jahr. Der Verlag führt einmal im Jahr ein Leserreise zu historisch interessanten Orten durch, bei der jeder Interessierte mitfahren kann.
Der Heimat Rundblick kann beim Verlag Jürgen Langenbruch, Scheeren 12, Lilienthal erworben werden.

Leserreise
Mit der Leserreise am 24. September nach Braunschweig „Auf den Spuren von Wilhelm Raabe", konnte auch in diesem Jahr die Reihe der Leserreisen „Auf den Spuren Deutscher Literaten", veranstaltet durch den Verlag Jürgen Langenbruch, fortgesetzt werden.
Auf dem Tagesprogramm stand einmal ein geführter Rundgang durch die historische Altstadt Braunschweigs mit einem sich anschließenden Mittagessen und weiterhin, zum eigentlichen Thema dieser Reise, der Besuch des Wilhelm Raabe Hauses.
Nach ca. 2 Stunden Busfahrt erreichte die Reisegruppe den mit der Gästeführung vereinbarten Treffpunkt am Hagenmarkt in Braunschweig. Dort begann auch der geführte Stadtrundgang durch die von Heinrich dem Löwen um 1030 gegründete Stadt. Es gab viel zu sehen in der zweitgrößten Stadt Niedersachsen. Der Rundgang führte uns über den Burgplatz mit der großen Bronzefigur des Löwen, vorbei am Rathaus, der Bronzesäule, die 2000 Jahre Christentum darstellt, zum Domplatz und zur Burg Dankwarderode mit Besichtigung der unteren Museumsräume.
Von dort ging es dann weiter über den Altstadtmarkt mit den prächtig ausgestatteten Fassaden der Gildehäuser sowie dem Altstadtrathaus zum Schießplatz, mit dem erst in den Jahren 2005/07 wieder vollständig hergerichtetem Residenzschloss und der über dem Schloss thronenden Quadriga. Dann folgte noch ein kleiner Rundgang über den Platz der Deutschen Einheit zum „Schadt's Brauhaus", wo unser Mittagessen bereits vorbestellt war.
Der Nachmittag galt dem eigentlichen Thema dieser Reise: der Besuch des Raabe-Hauses in der Leonardstraße 29a, heute Braunschweiger Literaturzentrum zur Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Literatur und zur Pflege des literarischen Erbes des Schriftstellers Wilhelm Raabe.
Wilhelm Raabe, geboren am 8. September 1831 in Eschershausen, hat bis zu seinem Tode am 15. November 1910 immerhin 40 Jahre seines Lebens in Braunschweig verbracht und davon etwa 10 Jahre in einer Mietwohnung in dem heutigen Raabe- Haus in der Leonardstraße 29a, in der auch heute sein literarisches Erbe verwaltet wird.
Mit seinem Erstlingswerk „Chronik der Sperlingsgasse", das noch unter dem Pseudonym Jacob Corvinius während seines Studiums an der Friederich Wilhelm Universität in Berlin erschien, fand Wilhelm Raabe seine erste große Anerkennung und seinen großen wirtschaftlichen Erfolg. Danach folgte noch eine Vielzahl von Romanen, Erzählungen und Gedichten, die zum großen Teil auf historische Ereignisse aus der deutschen Geschichte aufgebaut waren.
Nicht zu vergessen sind die Skizzen und Zeichnungen, die heute in seinem Nachlass ebenfalls zu sehen sind. Wilhelm Raabe erhielt in seiner Schaffenszeit mehrere Ehrendoktortitel und war Ehrenbürger der Stadt Braunschweig.
Nach einer kleinen Kaffeepause in einem Restaurant am Leonardplatz verblieb bis zur Rückfahrt noch etwas Zeit, den ganz in der Nähe liegenden historischen Magnifriedhof, auf dem viele bekannte Persönlichkeiten der Stadt Braunschweig, wie Gotthold Ephraim Lessing, Peter Wilhelm Friedrich von Voigtländer, Georg Westermann und viele mehr, ihre letzte Ruhe gefunden hatten, zu besuchen.
Rupprecht Knoop 

Erwins Schatztruhe:

Erwin Duwe hat seine Schatzkiste geöffnet. Aus seinem umfangreichen Fundus sind im Rahmen einer Ausstellung zusammen  mit dem Fotografen Manfred Grawert diverse Bilder im Lilienthaler Rathaus und in Murkens Hof anzusehen. Außerdem hat Erwin Duwe aus seiner Sammlung an historischen Kameras, so z. B. aus den 30-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, einige ausgestellt.
Die Bilder können bei Interesse auch käuflich erworben werden. Gerade ältere Lilienthaler werden das eine oder andere entdecken können.

Vorschau

Astronomische Vereinigung Lilienthal

 

"Aus der Erdgeschichte Lilienthals - Die vergangenen 500 Millionen Jahre" Zu diesem Thema wird Alexander Alin von der AVL am Mittwoch, dem 25. Januar, referieren. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr und findet im AVL Vereinsheim, Wührden 17, St. Jürgen-Lilienthal statt.

 

Zum Vortrag schreibt die AVL:

Wir kennen Lilienthal als einen Ort in einer grünen Ebene, nicht weit vom Meer. Der Boden ist fruchtbar und stets feucht. Doch wenn wir einige Meter graben, ändert sich alles. Der Grund wird sandiger. Wenn man tief genug gräbt, findet man große Mengen an Salz, als wäre dort, in großer Tiefe, mal ein Meer verdunstet. Oder befand sich dieses Meer mal dort, wo wir heute Lilienthal finden? Tatsächlich ändert sich die Welt, je weiter wir uns in der Zeit bewegen. Mal wird Lilienthal von Dinosauriern bewohnt, dann liegt es in einer lebensfeindlichen Wüste.
Der Vortrag nimmt den Zuhörer auf eine lange Reise mit, ohne dass er das Vereinsheim der AVL in Wührden verlassen muß. Doch sein Sie gewarnt, wir werden sehr merkwürdigen Kreaturen begegnen und zwischen Wüste und Gletschern wandeln.

EINTRITT FREI!

 

Im Anschluss an den Vortrag bietet die AVL bei klarem Himmel Beobachtungen in der AVL-Sternwarte an! 


Fotounterschrift: Der Vortrag führt den Zuhörer zurück in eine Zeit, zu der in Lilienthal noch die Dinosaurier grasten, Foto-Quelle: Alexander Alin

Bürgerstiftung Lilienthal

 

Zu einem Neujahrsempfang im Conrad-Naber-Haus, Klosterstr. 23,  lädt die Bürgerstiftung alle interessierten Lilienthaler zu Donnerstag, dem 19. Januar um 19.00 Uhr ein.

 

Der Literaturkreis der Bürgerstiftung trifft sich erstmals in diesem Jahr unter ihrer Leiterin Brigitte Olk-Koopmann im Conrad-Naber-Haus am Mittwoch, dem 25. Januar um 19.00 Uhr. Gezeigt wird der Film "Die Schachnovelle" von Stefan Zweig. Gäste sind willkommen.

 

Zu einem Vortrag zum Thema "Kein Eisbär ohne Eis - der Einfluss des Klimawandels auf die Arktis lädt die Bürgerstiftung zu Mittwosch, dem 1. Februar um 19.30 Uhr in das Conrad-Naber-Haus, Klosterstr. 23. Referentin ist Frau Dr. Karin Steinicke.

 

Freilichtbühne Lilienthal / Wintertheater

 

Auch gleich im neuen Jahr geht es mit Aufführungen zu "Peter Pan und die verlorenen Kinder" frei nach J.M. Barrie von Christa Magret Ricken weiter.

Die nächsten Vorstellungen  sind am Sonnabend 14.1., Sonntag 15.1., Sonnabend 21.1., Sonntag 22.1., Sonnabend 28.1., 29.1. und  4.2.  jeweils um 16.00 Uhr. und am Mittwoch, dem 18. Januar um 10.00 Uhr. 


Heimatverein Lilienthal

 

Der Heimatverein lädt zu einem heimatlichen Filmabend ein. Im Schroeter Saal in Murkens Hof wird gezeigt der Film "Das Mädchen vom Moorhof". Der Film wurde 1937 nach einem Buch von Selma Lagerlöf  gedreht und spielt u.a. in der hiesigen Gegend (Südwede, Tarmstedt, Hambergen). Die Filmvorführung ist am Mittwoch, dem 11. Januar und beginnt um 20.00 Uhr.  

 

Die "Plattsnackers" des Heimatvereins treffen sich im Januar am Mittwoch, dem 19. um 19.00 Uhr wieder im Heimatmuseum. Am Plattdeutschen Interessierte sind immer herzlich willkommen.

 

Da werden sich sicher viele freuen: Es gibt eine neue Ton-Dia-Schau von Wilko Jäger. und zwar unter dem Titel "Vom Böhmerland zur Waterkant - eine Flussreise entlang der Elbe". Zu einer Vorführung wird eingeladen zu Mittwoch, dem 8. Februar, um 20.00 Uhr in den Schroeter Saal , Murkens Hof, Klosterstr. Lilienthal.

 

Heimatverein Seebergen

 

Auch im Brünings Hof wird ein Film gezeigt. Der Filmclub des Heimatvereins trifft sich am Donnerstag. dem 12.Januar, um 20.00 Uhr und zeigt den Film "Black Svan".

 

Zu einem geselligen Abend mit verschiedenen Spielen lädt der Heimatverein zu Freitag, dem 13. Januar" um 19.30 Uhr in den Brünings Hof ein.

 

Schon einmal geboßelt? Am Sonnabend, dem 21. Januar ist dazu während einer Boßelwanderung im anschließendem Kohlessen im Brüningshof Gelegenheit. Die Wanderung beginnt um 14.00 Uhr. Anmeldung ist erforderlich.

 

LandFrauenverein St. Jürgen

 

Der Verein lädt zu einer Filmvorführung am Dienstag, dem 24. Januar,  in Murkens Hof, Klosterstr., ein. Gezeigt wird der Film "Der ganz große Traum". Vorgeführt von Herr Dally vom kommunalen Kino. Der Film zeigt, wie der junge Lehrer (Daniel Brühl) an einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium in den Jahren um 1874 mit ungewöhnlichen Lernmethoden versucht, seinen Schülern den Lehrstoff näher zu bringen. So beginnt er mit Ihnen Fußball zu spielen.
Marie-Luise Hasenbein, Mitglied des LandFrauenvereins,  war bei den Dreharbeiten des Films als Statistin live dabei und wirkte als Stallbursche mit. Vor historischen Kulissen können die Pferde und Kutschen ihres Vaters bewundert werden.
Die Vorführung des Film beginnt um 19.30 Uhr. Anmeldung bitte bei Christa Mayer, Tel.-Nr. 04298-2447.

 

 

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Und zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln:

Ein Lausbub schleicht sich nach dem Fußballspiel über dem Zaun aus dem Stadion.
Der Platzwart des Vereins schnauzt ihn an: "Kannst du nicht so rausgehen, wie du reingekommen bist?"
Kommt die Antwort: "Mach ich ja!"

In der Kabine nach einem katastrophal verloren Spiel. Der Trainer schüttelt den Kopf  und sagt zu seinen Spieler:
"Vor dem Spiel habe ich doch zu euch gesagt: -Spielt, wie ihr noch nie gespielt habt - 
und nicht -Spielt, als ob ihr noch nie gespielt habt-"
 

Wer das "Bunte Allerlei" Nr. 127 verpasst hat, kann hier nochmals aufrufen.

Nächstes "Bunte Allerlei" am 8. Februar 2012

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